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Neubau Bürogebäude Schillerplatz

Situation.
Das innerstädtische Quartier besteht im Wesentlichen aus zwei Flächen. Aus der ehemaligen Fläche der Ahlers Goldress GmbH, auf der das Designmuseum von Frank O. Gehry (M.art.a) sowie das Kompetenzzentrum der Deutschen Möbelindustrie entstand und dem ehemaligen Areal der Deutschen Post, auf dem ein Technologiezentrum (im denkmalgeschützten Bestand) entstand. Auf den Freiflächen des Postareals sind ein Parkhaus sowie ein weiteres Bürogebäude entstanden und ein Hotel geplant. Der Kreuzungsbereich vor dem Eingang des Bürogebäudes ist zu einem Kreisverkehr umgestaltet worden, auf dem eine Skulptur „Der Ball“ -eine 3,5m große Edelstahlkugel- des Mailänder Künstlers Luciano Fabro steht. Auf dem Mittelstreifen der Straße, ist ein mehrere Hundert Meter langer Auszug aus dem Gedicht „Der Ball“ vom Dichter Rainer Maria Rilke durch Edelstahlbuchstaben installiert worden.

Architektur.
Auf dem Grundstück des ursprünglich geplanten Hotels, sollte ein Bürogebäude geplant werden, dass den heutigen Ansprüchen an moderne, flexible und wirtschaftliche Arbeitsplätze gerecht wird.
Der Entwurf sieht einen sechsgeschossigen Baukörper mit einer stringenten Lochfassade vor, der sich vom Grundriss als Dreispänner darstellt. Durch die starke Topografie auf der Längsseite des Baukörpers kommt auf der Stirnseite das Untergeschoss in seiner vollen Höhe aus dem Erdreich heraus und ermöglicht dadurch ein ebenerdiges Einfahren in die Tiefgarage. Das Untergeschoss beherbergt neben 26 PKW-Stellplätzen, die Keller- und Technikräume sowie das Foyer, dass sich durch eine zweigeschossige offene und stützenfreie Halle zum Kreisverkehr hin öffnet. In den oberen Etagen befinden sich die Büroeinheiten. Durch das dreispännige Bürokonzept befinden sich die vertikale Erschließung, Besprechungsräume, Teeküchen, WC-Einheiten und Technikräume in der Mittelzone und die Arbeitsplätze orientieren sich entlang der Fassaden. In der obersten Etage befinden sich eine großzügige Wohneinheit, die sich durch die eingerahmte, überdachte Terrasse ablesbar macht und eine weitere Büroeinheit, die sich gegenüber den Außenwänden zurück staffelt.

Adresse: Schillerstrasse 16 , 32052 Herford
Mitarbeit: Karsten Monke, Jürgen Schroer, Heike Kleinhans
Bauherr: Klaus Langenscheidt OHG
Statik/Bauphysik: Ing.-Büro Grage
Brandschutz: HPP West
Hausplan: KD-Plan
Akustik: Hamann Consult AG
Planung: 2007 – 2009
Ausführung: 2008 – 2009
Grundstücksfläche: 2.716 m2
Bruttogeschoßfläche: 4.550 m2
Bebaute Fläche: 1.005 m2
Nutzfläche: 3.959 m2
Umbauter Raum: 14.275 m3
Baukosten (netto): 3.500.000 €
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